Das Pilotprojekt HUWY (Hub Websites for Youth Participation) bietet jungen Leuten die Möglichkeit, über internetpolitische Themen und internetbezogene Gesetze zu diskutieren und sich dabei direkt an politische Entscheidungsträger und die entsprechenden Institutionen zu wenden. Die dezentrale Struktur der parallel verlaufenden Online-Diskussionen ermöglicht es Jugendlichen, die Themen auf den Online-Plattformen ihrer Wahl zu erörtern und zu diskutieren.

Themen sind Cyber-Mobbing, Zensur und Meinungsfreiheit im Internet, Sicherheit und Schutz im Internet und Filesharing. Desweiteren können natürlich auch eigene Anliegen und Ideen diskutiert werden. Videos, Podcasts und Texte zu den Themen gibt es ebenso wie allgemeine Informationen sowie Tips zur Moderation von Online Diskussionen.

Vom 7.-9. Mai 2010 findet im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll (bei Hamburg) das erste GenderCamp statt. Diese BarCamp positioniert sich auf der Schnittstelle von politischer Bildung und Netzkultur und möchte einen Ort für die Diskussion politischer, gesellschaftlicher wie technischer Themen rund um die Komplexe Geschlechterverhältnisse und Internet/Web2.0 bieten.

Ein BarCamp ist eine "ad-hoc-Zusammenkunft", die den Zweck hat, Menschen Raum zum Austausch und zum gemeinsamen Lernen zu bieten. Das GenderCamp ist ein offenes Event für Diskussionen, Workshops, Vorträge und andere Präsentations-, Lern- oder Arbeitsformen, die durch die Teilnehmenden aktiv gestaltet werden. Angestrebt wird, das jede_r aktive Teilnehmer_in ist und nicht bloß Zuhörer_in.

GenderCamp 2010 - Der Trailer from ABC Bildungs- und Tagungszentrum on Vimeo.

Hier sollen sowohl spontan, als auch geplant, Vorträge und Workshops zu den verschiedensten Themen im Bereich gender, Queer-Feminismus und Netzkultur angeboten werden. An den parallel angebotenen Verantstaltungsbereichen kann je nach Interessenlage teilgenommen und/oder diese selbst mitgestaltet werden. Zentral ist hierbei eine nicht hierarchisch gegliederte Arbeitsweise. Am Ende des Barcamps soll ein reflektierendes Resümee bezüglich der Frage nach queer-feministischer agency und Praktiken im Internet stattfinden. Im Rahmen dieser Diskussion soll auch Raum für Ideen für die Entwicklung neuer Projekte gegeben werden.

Zielgruppe sind Menschen ab 18 Jahren, die sich sowohl für die Themen gender und Internet interessieren und sich diesbezüglich informieren und vernetzen wollen, als auch Menschen, die sich bereits in der queer-feministischen Szene bewegen und/oder zusätzlich sich mit Netzkultur auseinandersetzen.

Schon jetzt können sich alle Interessierten in einer eigenen Online-Community aktiv an der Vorbereitung des GenderCamps beteiligen, sich eigene Sessions überlegen, Workshops oder Vortrag vordiskutieren oder sich an der Organisation beteiligen.

Die verbindliche Anmeldung läuft direkt über die Webseite des ABCs.

Mit dem Seminar "Von der Wende bewegt" startet im Dezember in der Jugendbildungstätte Hütten das Modellprojekt "Blended Learning DDR"

Mehr dazu im Projektblog projektwiese.de/blended-learning-ddr

Der Social Bookmark-Dienst delicious (vor der Übernahme durch Yahoo "del.ico.us") ist nicht neu... Ganz frisch ist jedoch der gemeinsame delicious-Account der Projektwiese, auf dem wir zukünftig Bookmarks für gemeinsame Projekte sammeln werden. Hier sind einige Rezepte dafür, wie delicious genutzt werden kann.

Social Bookmarking in Plain English

Getting Started
Hier erklärt delicious selbst, wie der Dienst genutzt werden kann. Besonders nützlich sind übrigens, die auch im Plain-English-Video erläuterten Browser-Bookmarklet, die u.a. für Safari, Firefox, Opera und Chrome funktionieren. Auf der Tools-Seite von delicious sind auch Skript-Schnipsel zur Einbettung von delicious auf der eigenen Webseite zu finden.

  • Entspannung oder Amoklauf, was fördern PC Spiele wirklich?
  • Urheberrecht - Legal kreativ sein in der Bildungsarbeit
  • Open Source - Bildbearbeitung mit freier Software
  • Datensicherheit und Social Networks - Was geht bei SchülerVZ, MySpace & Co.?

Referate, Praxiseinheiten und Diskussionen zu diesen und weiteren Medienthemen bietet vom 20. bis 23.10.09 die Fortbildung
"Update Medienkompetenz! Internet und politische Jugendbildung"

Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der schulischen und außerschulischen Bildung und der Jugendhilfe.
Spezifische Vorkenntnisse zur Teilnahme sind nicht notwendig.
In dieser Veranstaltung bekommen MultiplikatorInnen einen Einstieg, wie man junge Menschen zu reflektierten NutzerInnen und GestalterInnen der Mediengesellschaft ausbilden kann.

Mehr Infos unter www.projektwiese.de/update-medienkompetenz

Einen guten, zum Einstieg geeigneten Überblick über Twitter (nicht nur) in der Schule - mit nützlichen Links - bietet der Medienpädagogik Praxisblog.

Innerhalb der AdB-Projektgruppe Neue Medien, die den Blog projektwiese.de betreibt, twittern übrigens das wannseeForum unter @wannseeforum und das ABC Bildungs- und Tagungszentrum unter @abc_huell.

Fröhliche Vernetzung!


(Bild via: digiom)

SPAWNPOINT ist das erste Institut für Computerspiel in Thüringen.

http://www.ics-spawnpoint.de/home.htm

Dr. Martin Geisler wurde angefragt zum Auftakt der Multiplikatorenfortblidung Update Medienkompetenz am 20. Oktober zum Thema "Entspannung oder Amoklauf, was fördern PC Spiele wirklich?" das Eingangsreferat zu halten.

twtpoll.com - simples Umfragewerkzeug
fragebogen-tool.de - Erstellen von Fragebögen
tinychat.com - Chatten ohne Zusatzsoftware mit Einbindungsmöglichkeit in eigene Webseiten
mixxt.de - selbst Veranstaltungswebsites mit Wikis, Foren, Uploads benutzen
ning.com - Social Networks selbst bauen
ScrapBook - Webseiten offline auf einem USB Stick speichern (Erweiterung für Firefox)
Scribblar - gemeinsames & paralleles Brainstorming

Medienpädagogisches Multiplikator_innenseminar in 39 Sekunden:


Der teuflische Bildungs-Plan @ riemer.blogr.com

... ist der Titel eines Blogs, dass sich sehr intensiv mit der Politiker_innen-Schelte an Computerspielen auseinandersetzt. Sehr engagiert und gründlich stellen hier vor allem Gamer selbst dar, aus welchen Gründen, sie den Ruf nach Computerspieleverbote im Speziellen und die Kritik an "Killerspielen" im Allgemeinen zurückweisen.

In einem Kommentar treibt es "maSu" auf die Spitze:

Verbot von Schneeballschlachten ist in Planung.
Politiker der Regierungskoalistion haben festgestellt, das alle Amokläufer dazu neigten im Winter ihre Aggression mit dem Simulierten Kriegsschpiel mittels gefrorenen H2O2 abzubauen.
Der Versuch gefrorenes H2O2 zu verbieten scheiterte an der Kühlschranklobby.

Allein die rege Diskussion in dem Blog bricht schon mit dem Vorurteil der Computerspieler_innen als sozial zurück gezoge Menschen. Mit Argumenten gefüttert und zudem technisch sehr liebevoll gemacht sind zudem die Videos, die auf Stigma Videospiele präsentiert werden. So sind diese quasi doppelt medienpädagogisch wertvoll.

(via: medienpaedagogik-praxis.de

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