Februar 2009 Archive

Social Networks stehen nicht nur im Fokus sozialwissenschaftlicher Forschung, sondern auch im Interesse der staatsicherheitlichen Aufklärung. Das im Dezember 2008 von der us-amerikanischen Regierung ausgeschriebene Programm "Socio-Cultural Content in Language" soll im Sommer 2009 starten und ist auf eine Laufzeit von fünf Jahren ausgelegt. Erklärtes Ziel:

"Neuartige Designs, Algorithmen, Methoden, Techniken und Technologien zu erforschen und entwickeln, um die sozialen Ziele von Gruppenmitgliedern aufzudecken, indem diese Ziele mit der von ihnen verwendeten Sprache korreliert werden. (...) Konkret soll mittels "Natural Language Processing" eine Verbindung zwischen Sprachgebrauch und sozialen Zielen entdeckt werden, die eine neue Informationsquelle für Analysten erschließt."

In der Ausschreibung werden als Zielsprachen Arabisch, Chinesisch, Persisch, Koreanisch und Russisch genannt. Koordiniert wird dieses Vorhaben von der Intelligence Advanced Research Agency, die im Wesentlichen aus je einer Abteilung der NSA und der CIA besteht.

Mehr dazu bei futurezone.ORF.at.

In my dissertation, I investigated how American teenagers socialize in networked publics like MySpace, Facebook, LiveJournal, Xanga and YouTube. I was interested in how the architectural differences between unmediated and mediated publics affect sociality, identity and culture.

von Dana Boyd, Massachusetts Institute of Technology) 2002, PDF Download

Markus Beckedahl hat auf Netzpolitik.org fünf Thesen zum Wahlkampf im Web 2.0 vorgestellt (siehe "weiterlesen"). In dem Vortrag bezieht er sich vor allem auf die 3. Kurzstudie "Politik im Web 2.0- Zwischen Strategie und Experiment" in der das Engagement der Parteien, Spitzenpolitiker und ihrer Jugendorganisationen im sozialen Netz analysiert wird. Diese Studie steht ebenfalls zum Download zur Verfügung.

Update: Der Vortrag ist in drei Teilen auf YouTube zu sehen.

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